Shops & Systeme

Bestellmengenabfrage: Bedarf ermitteln statt schätzen

Bedarf im Shop erfassen, Mengen bündeln, bedarfsgerecht beschaffen: Standorte, Abteilungen und Mitarbeitende melden ihre Bestellmengen direkt im Werbemittelshop. Erst danach wird die Gesamtmenge produziert oder beschafft – ohne Excel-Listen, ohne Schätzungen und ohne Restmengen im Lager.
Das Problem

Geschätzte Bedarfe verursachen unnötige Kosten

Kalender, Messeartikel, Textilien oder Aktionsware werden häufig bestellt, ohne vorher den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln. Das bindet Budget, blockiert Lagerfläche und erzeugt Restmengen. Die Bestellmengenabfrage ersetzt diesen intransparenten Vorlauf durch einen digitalen, nachvollziehbaren Prozess.

  • Abteilungen melden Bedarf per E-Mail, Excel oder Telefon
  • Einkauf und Marketing haben keinen aktuellen Mengenstand
  • Staffelpreise werden verschenkt, weil Bedarfe nicht gebündelt werden
  • Übrig gebliebene Ware muss gelagert, abgeschrieben oder entsorgt werden
Ablauf

Ablauf in fünf Schritten

Alles läuft dort, wo die Nutzer ohnehin bestellen: im Werbemittelshop.

1

Artikel definieren

Produkt, Design, Varianten, Staffelpreise, Abfragezeitraum und Liefertermin werden festgelegt.

2

Abfrage starten

Der Artikel wird als Bestellmengenabfrage im Shop angelegt und kommuniziert.

3

Bedarf sammeln

Nutzer bestellen ihre Menge vor. Alle Bedarfe werden automatisch kumuliert.

4

Gebündelt beschaffen

Nach Ablauf der Frist wird die finale Gesamtmenge bestellt oder produziert.

5

Ausliefern

Die Ware geht an Standorte, Bedarfsträger oder zentral ins Lager.

Vorteile

Klare Vorteile für Einkauf und Marketing

Die Bestellmengenabfrage fühlt sich für Nutzer wie eine normale Bestellung an. Im Hintergrund entsteht ein sauberer, messbarer Beschaffungsprozess.

  • Bessere Einkaufspreise: Viele Einzelbedarfe werden zu einer Gesamtmenge gebündelt und machen bessere Preisstaffeln erreichbar
  • Weniger Restmengen: Beschafft wird nur, was wirklich benötigt wird – weniger Lagerfläche, weniger Kapitalbindung, weniger Abschreibungen
  • Klare Timelines: Start, Ende und Lieferdatum stehen direkt am Artikel, optional mit Countdown und Erinnerungsmails
  • Transparente Mengen: Der aktuelle Vorbestellstand kann im Shop sichtbar gemacht werden
  • Nachhaltiger Einkauf: Weniger Überproduktion, weniger Lagerfläche und weniger Ware, die später nicht benötigt wird
  • Einfach im Shop: Nutzer bestellen wie gewohnt – die Mengenlogik läuft im Hintergrund mit
Zielgruppen

Für wen sich die Bestellmengenabfrage lohnt

Die Abfrage macht einen simplen Punkt sichtbar: Was wird wirklich gebraucht?

  • Einkauf: Direkt eine finale Menge statt vieler Rückfragen – Bedarfe kommen strukturiert rein und können sauber gebündelt beauftragt werden
  • Marketing: Aktionen werden planbar und messbar – Kampagnenartikel, Kalender oder Messepakete lassen sich mit Abfragefrist und Liefertermin steuern
  • Nutzer: Einfach vormerken wie eine normale Bestellung – kein Sonderprozess, keine Excel-Liste, keine komplizierte Abstimmung per E-Mail
Einsatzbereiche

Ideal für saisonale Artikel und geplante Aktionen

Besonders stark ist die Bestellmengenabfrage bei saisonalen Artikeln, Größenabfragen, Varianten und Kampagnen mit festen Zeitfenstern.

Kalender & AdventskalenderOnboarding-BoxenTextilien mit GrößenabfrageMesseartikelWeihnachtsgeschenkeKampagnenartikelMitarbeiteraktionenEventpaketeArtikel mit langer Vorlaufzeit
Umsetzung

So bildet Shopware 6 die Abfrage ab

Die Funktion wird direkt in den Werbemittelshop integriert. Nutzer bestellen normal, während Abfragefrist, Mengen, Preisstaffeln und Auswertung sauber gesteuert werden.

  • Vorbestellartikel
  • Stichtag und Countdown
  • Staffelpreisanzeige
  • Kumulierte Mengen
  • Varianten und Größen
  • Reporting und Export
  • Kostenstellen
  • Freigabeprozess

Die Bestellmengenabfrage ist ein Modul unseres Corporate Shops. Budgets, Rollen, Freigabeprozesse sowie die technische Anbindung bündeln wir auf unseren Seiten zu Shops & Systemen.

FAQ

Häufige Fragen zur Bestellmengenabfrage

Standorte, Abteilungen oder Mitarbeitende melden zunächst ihren tatsächlichen Bedarf direkt im Shop. Erst nach Ende des Abfragezeitraums wird die Gesamtmenge produziert beziehungsweise beschafft.